Pierre Gasly und Franco Colapinto erklären, was mit ihren Alpine-Fahrzeugen in Las Vegas passiert ist.
Doch obwohl er aus den Top 10 startete, waren die Chancen des Franzosen auf Punkte bereits zu Beginn des Rennens durch eine Berührung in der ersten Kurve dahin.
Gasly wurde getroffen und herumgewirbelt von Lance Stroll, der seinerseits von Gabriel Bortoleto getroffen worden war, dem Brasilianer überreichte später einen Fünf-Plätze-Platzverlust Für das Rennen am kommenden Wochenende in Katar wurde er wegen der Kollision gesperrt. Durch den Kontakt schieden Stroll und Bortoleto aus, Gasly konnte jedoch weiterfahren – wenn auch mit einem stark beschädigten Wagen.
Doch dieser Moment warf ihn ans Ende des Feldes zurück, und da ihm der Anpressdruck fehlte, schien es unwahrscheinlich, dass der Franzose sich wieder nach vorne kämpfen könnte. Er kam als 13. ins Ziel, zwei Plätze vor seinem Teamkollegen.
„Ich glaube, es ist eher Frustration, und es tut mir einfach leid für das Team, weil ich mich das ganze Wochenende über im Auto wohlgefühlt habe, sowohl im Trockenen als auch im Nassen.“
„Wir hatten ein gutes Qualifying und ich habe mich auf das Rennen gefreut. Ich verstehe nicht ganz, was Gabi [Bortoleto] da versucht hat, aber leider ist er in Stroll gekracht, der mich berührt und ins Schleudern gebracht hat, wodurch der hintere Teil meines Diffusors beschädigt wurde. Es war also ein sehr langer Nachmittag.“
Gasly qualifizierte sich hier im letzten Jahr als Dritter und im Jahr davor als Vierter, konnte aber in Las Vegas noch keine Punkte erzielen. Das einzig Positive, was er aus dem Wochenende mitnehmen konnte, war jedoch die Geschwindigkeit des Wagens.
„Ich denke, wir hätten das Tempo gehabt, um um die Top 10 mitzufahren. Wir hätten ganz vorne mitfahren oder direkt dahinter sein können, aber durch den Aufprall haben wir enorm viel Abtrieb verloren. Der Diffusor war hinüber.“
„Es war also definitiv deutlich mehr Tempo da, aber wir werden es nie erfahren. Es ist auf jeden Fall etwas ärgerlich. Drei Jahre in Folge hatte ich ein fantastisches Qualifying, und im Rennen konnte ich das nie in ein gutes Ergebnis umsetzen. Ich hatte wirklich gehofft, dass es dieses Jahr anders sein würde, aber dem ist nicht so.“